folge10 

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Folge 10Als ich wach wurde, bemerkte ich wie Finger zärtlich über mein Haar strichen, es dauerte nicht lange bis das ich bemerkte wo ich war und wessen Finger das waren. Ich richtete mich auf und schaute Sven in die Augen. „Entschuldige,“, sagte er, „aber du sahst so friedlich aus. Ich konnte einfach nicht anderes. Hast du gut geschlafen?“ Ich nickt. Die Frage ob er nicht müde sei, konnte ich mir sparen. Seine Augenringe sprachen für sich. Wir sahen uns an. Ich erinnerte mich an gestern Abend. Erinnerte mich daran, dass er ich küssen wollte und dann Jeanette anrief. Warum versucht er es nicht wieder? Oder soll ich es wagen? Er erschien meine Gedanken zu erraten, denn wenige Sekunden später spürte ich seine weichen Lippen auf meinen wieder. Ich fühlte mich so wohl. Es sollte niemals ende. Er war so leidenschaftlich und doch so zärtlich. „Nicole? Wo...wo bin ich hier? Nicole? Sven? Nicole, was macht er hier und warum...warum sitzt du auf seinem Schoß und wieso...wieso hat er dich ge... geküsst?“, es war Oliver der gerade aufgewacht ist. Ich erschrak schon als er meinen Namen aussprach,  wandte mich zu ihm und setzte mich auf den Bettrand. „Oliver,“, sagte ich: „Wie geht’s dir? Du bist im Krankenhaus... alles wird gut. Sag, tut dir was weh?“  „Nein,“, antwortete er, „mir geht’s ganz gut. Ich will nachhause. Und ich bin müde.“ Ich rief den Arzt um ihn zu fragen, wann ich Oliver mit nachhause nehmen könnte. Er riet mir, erst mal nachhause zu fahren und am Nachmittag, wenn alle Untersuchungen gemacht worden waren, wieder zu kommen. Sven und ich beschlossen ein Taxi zu nehmen, da Jeanette ja mit Svens Auto nachhause gefahren ist. Als wir auf dem Krankenhaus Parkplatz auf unser Taxi warteten, nahm Sven meine Hand und nahm mich mit zu einer Bank. Dort setzten wir uns hin und erlies meine hand los. „Nicole,“, sagte er und streichelte über meine Wange. „Nicole, du hast irgendwie etwas an dir...ach was rede ich da. Du... wie soll ich sagen...ich...“, er wirkte nervös und wurde rot. Ich musste lachen und er schaute verlegen zu Boden, nahm jedoch wieder meine Hände in seine. Ich fragte mich was dieses Spiel zu bedeuten hatte. „Da kommt unser Taxi,“, sagte ich. Schade, dachte ich, nun werde ich sicher nicht erfahren was er mir sagen wollte. Ich wollte aufstehen, doch Sven hielt mich fest. „Nicole,“, fing er erneut an, „ ich glaube ich habe mich verliebt. Bitte lach mich nicht aus, wie einen kleinen Jungen. Ach is ja jetzt auch egal. Lass uns zum Taxi gehen,“, sagte er, stand auf und ging. Mein Herz machte einen Sprung....

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